Hubertus Wald Stiftung

Eine der Kernaufgaben der Symphoniker Hamburg ist die Vermittlung von Musik in verschiedensten Lebensbereichen. Es geht dem Orchester aller Hamburgerinnen und Hamburger darum, einen spezifisch musikalischen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu vermitteln. Am besten schon in jungen Jahren. Wer musikalisch denkt und fühlt, meistert Konflikte anders.

Mit ihrem Ziel stehen die Symphoniker in Hamburg, dieser in bürgerlichem Engagement so geübten Stadt, nicht allein da. „Als Unternehmer habe ich Glück und Erfolg gehabt. Davon gebe ich gerne ab“, sagte der 2005 verstorbene Prof. Hubertus Wald 1993 bei der Gründung seiner Stiftung. Was diese großzügige Einstellung konkret bedeutet, lässt sich bei jedem einzelnen Kinderkonzert der Symphoniker Hamburg beobachten, wenn die Jüngsten im stets nahezu ausverkauften Haus begeistert mitgehen und nachher mit leuchtenden Augen an der Hand ihrer Eltern den Großen Saal der Laeiszhalle verlassen. Bereits im 25. Jahr unterstützt die HUBERTUS WALD STIFTUNG mittlerweile die Kinderkonzerte – inzwischen jährlich mit einer Summe in Höhe von 50.000 Euro. Damit gelingt es, die Kartenpreise zu halbieren, sodass möglichst viele Eltern ihren Kindern die Konzerterlebnisse ermöglichen können.

Auch das „Klingende Museum“ in der Laeiszhalle erhält regelmäßig eine Unterstützung durch die Stiftung des Mäzens. Doch nicht nur die Kleinen, auch die Großen profitieren von der Liebe zur Kunst, die Hubertus und Renate Wald bis zum Lebensende pflegten und die sie der Stiftung als einen der Satzungszwecke auferlegten. Die Stiftung fördert jährlich mehrere große Konzerte der unterschiedlichsten programmatischen Ausrichtungen mit einem Betrag von mindestens 200.000 Euro. In der vergangenen Saison, dem Jubiläumsjahr der Symphoniker Hamburg, unterstützte die Hubertus Wald Stiftung mit insgesamt über 300.000 Euro vor allem die fulminante Saisoneröffnung mit Adès „Totentanz“ unter der Leitung von Chefdirigent Sir Jeffrey Tate, Mahlers 7. Symphonie, das mit mehreren Gesangstars besetzte Konzert der Symphoniker in der Eröffnungswoche der Elbphilharmonie und Matthias Goernes Interpretation von Schubertliedern.