Das Lächeln der Götter

5. VielHarmonie-Konzert

Das Lächeln der Götter

Do, 20.05.2021 19:30 Uhr

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal

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»Wenn alles still ist, geschieht am meisten« (Søren Kierkegaard)

Lesen Sie den Text »Bunte Stillleben in grenzenlosen Klangfarben« zu unserer Saison 20/21 von Alexander Meier-Dörzenbach.

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Rameau Suite aus der Oper »Dardanus«

Messiaen Et exspecto resurrectionem mortuorum

Mozart Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 »Jupiter«

Messiaen Un Sourire

Sylvain Cambreling Dirigent

Jean-Philippe Rameaus „Dardanus“ ist ein Höhepunkt der Tragédie lyrique, der Königsgattung der französischen Barockoper. Der Stoff entstammt der griechischen Mythologie und handelt vom Kampf des Helden Dardanus gegen den König Teucer. Rameau komponierte die Opernmusik 1739 und gab sich erst nach zwei Überarbeitungen 1744 und 1760 damit zufrieden. Das Ergebnis ist so vollgepackt mit origineller und fantasievoll kolorierter Musik, „dass die Musiker während drei Stunden nicht einmal niesen können“, wie ein Zeitgenosse klagte. 

Ein musikalisches Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege ist Olivier Messiaens „Et exspecto resurrectionem mortuorum“ für Bläser und Schlagwerk. Messiaens tiefe Religiosität drückt sich hier in dem Bezug zur Leidens- und Auferstehungsgeschichte Jesu Christi aus, wodurch auch ein Zeichen der Hoffnung gesetzt wird. Ein monumentales Bekenntnis zur Spiritualität, aber auch ein bedeutendes Werk der Avantgarde des 20. Jahrhunderts. „Un Sourire“, das zweite Stück dieses Abends aus Messiaens Feder, ist hingegen eine ganz persönliche Hommage des Franzosen an Mozart: Dank Messiaens unverkennbarer Handschrift und Mozarts Heiterkeit wird die positive Lebensbotschaft mit dem Glauben an das Gute verbunden.

Wolfgang Amadeus Mozarts 41. und letzte Symphonie schrieb er in Wien 1788, uraufgeführt wurde sie aber wohl erst posthum. Dass sie von der Nachwelt in den Olymp des gesamten musikalischen Schaffens erhoben wurde, verdankt sie ihrer kühnen Anlage und der bestechenden Ausformulierung ihrer Motivik. Beides sorgte für den nachträglich verliehenen Beinamen „Jupiter-Sinfonie“: Ein Ausdruck ihrer als himmlisch empfundenen Vollkommenheit und der scheinbar mühelosen Verschmelzung barocker mit zeitgenössischer Satzkunst, die schon bald zeitlos – und göttlich – erschien.

Gehen Sie vorbereitet in dieses Konzert! Olaf Dittmann und ein Orchestermitglied führen in der 30-minütigen Einführung mit Hilfe von Musikbeispielen in das Programm ein und berichten von der Probenarbeit. Der Eintritt ist für Konzertbesucher frei! – 18.30 Uhr Studio E (Bühneneingang). Einlass zur Einführung im Studio E aus Sicherheitsgründen nur solange Sitzplätze verfügbar sind.

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