Haspa Neujahrskonzert
Foto: Timm Kölln

4. Laeiszhallen-Sonderkonzert

Haspa Neujahrskonzert

So, 10.01.2021 11:00 Uhr

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal

Kostenfreies Online-Konzert

Wir präsentieren dieses Konzert als Online-Konzert. Der Zugang ist kostenlos. Nach der Sendung wird das Konzert als Video in unserer Mediathek abrufbar sein.

Den Live-Stream dieses Konzerts erleben Sie zu angegebener Zeit auf dieser Seite: https://www.symphonikerhamburg.de/neujahrskonzert/

Mozart Ouvertüre zur Oper »Le nozze di Figaro« KV 492

Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64

Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Sylvain Cambreling Dirigent

Viviane Hagner Violine

Man mag sich heute kaum vorstellen, für wie viele Lachsalven und zugleich wohl auch empörte Ausrufe Wolfgang Amadeus Mozarts höchst souveräne Open-Komödie „Die Hochzeit des Figaro“ vor bald zweieinhalb Jahrhunderten sorgte: Ganz schön frech ist die Handlung um den titelgebenden Kammerdiener am Schloss des spanischen Grafen. Und schon die Ouvertüre deutet turbulent an, wohin die amourös-verwickelte Reise geht; ein frischer Start ins neue Jahr!

Auch Felix Mendelssohn Bartholdy war sich seiner Sache sicher: „Ich fühle, dass ich mit jedem Stück mehr dahin komme, ganz so schreiben zu lernen, wie mir’s um’s Herz ist und das ist am Ende die einzige Richtschnur, die ich kenne. Bin ich nicht zur Popularität gemacht, so mag ich sie nicht erlernen oder erstreben.“ Populär wurde sein Werk natürlich trotzdem: Die Uraufführung seines e-Moll-Violinkonzerts erntete 1845 bei den Zuhörern begeisterten Beifall. Innerhalb kürzester Zeit eroberte es die europäischen Konzertsäle und gehört seitdem zu den meistgespielten Werken dieser Musikgattung. Im diesjährigen Haspa Neujahrskonzert (bereits dem 13.!) spielt die in München geborene Viviane Hagner, die bereits mit den größten Dirigenten unserer Zeit auftrat, den Solopart.

Ludwig van Beethoven war erst Anfang 40, als 1813 bereits seine siebte Symphonie in Wien uraufgeführt wurde, und die Vorgänger waren gewiss keine zu vernachlässigenden Jugendsünden. Das in den Jahren 1811 und 1812 entstandene, dem Grafen Moritz von Fries gewidmete Werk in A-Dur erhielt seinen inoffiziellen Untertitel »Apotheose des Tanzes« später von Richard Wagner. Kein Wunder, Beethoven geht es in seiner Siebten offenbar darum zu zeigen, dass er nicht nur Schicksal und Heldentum kann, sondern auch wilde Ausgelassenheit …

Haspa

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