Haspa-Neujahrskonzert
Foto: Timm Kölln

4. Laeiszhallen-Sonderkonzert

Haspa-Neujahrskonzert

So, 10.01.2021 11:00 Uhr

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal

»Wenn alles still ist, geschieht am meisten« (Søren Kierkegaard)

Lesen Sie den Text »Bunte Stillleben in grenzenlosen Klangfarben« zu unserer Saison 20/21 von Alexander Meier-Dörzenbach.

Tickets

von Weber Ouvertüre zu »Euryanthe« op. 81

Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64

Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

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Sylvain Cambreling Dirigent

Viviane Hagner Violine

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Zum 13. Mal veranstalten die Symphoniker Hamburg in Kooperation mit der Haspa das Haspa Neujahrskonzert: Am Sonntagvormittag kommen zahlreiche Hamburger Prominente traditionell in der Laeiszhalle zusammen, um musikalisch auf die Zukunft anzustoßen. Die Konzerteröffnung ist passend: Carl Maria von Webers große romantische Oper „Euryanthe“ war 1823 eine Art Zukunftsmusik: Fast drei Jahrzehnte später griff sogar der Opernerneuerer Richard Wagner auf die zentralen Ideen zurück, die sich hier andeuten. 

Seiner Sache sicher war sich auch Felix Mendelssohn Bartholdy: „Ich fühle, dass ich mit jedem Stück mehr dahin komme, ganz so schreiben zu lernen, wie mir’s um’s Herz ist und das ist am Ende die einzige Richtschnur, die ich kenne. Bin ich nicht zur Popularität gemacht, so mag ich sie nicht erlernen oder erstreben.“ Populär wurde sein Werk natürlich trotzdem: Die Uraufführung seines e-Moll-Violinkonzerts am 13. März 1845 erntete bei den Zuhörern begeisterten Beifall. Innerhalb kürzester Zeit eroberte es die europäischen Konzertsäle und gehört seitdem zu den meistgespielten Werken dieser Musikgattung. In diesem Konzert spielt die in München geborene Viviane Hagner, die bereits mit den größten Dirigenten unserer Zeit auftrat, den Solopart. 

Die Popularität von Sergej Rachmaninows Klavierkonzerten und Klavierstücken überschattet hingegen weite Teile seines umfangreichen Oeuvres: Etwa die Opern, Lieder und Orchesterwerke. Zu letzteren gehört neben den drei Symphonien und den Tondichtungen seine letzte Komposition: die „Symphonischen Tänze“ von 1940. Die strukturell wie harmonisch überaus phantasievolle, stellenweise gar gewagte Partitur zählt zu den anspruchsvollsten in der gesamten Orchesterliteratur.

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