Kammerkonzert

6. Kammerkonzert

Kammerkonzert

Do, 23.02.2023 19:30 Uhr

Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal

Tickets Das Kammerkonzert-Abonnement

»Auf Flügeln des Gespräches« – Spielzeit-Essay von Alexander Meier-Dörzenbach.

Christian Specht Oboe

Frederik Virsik Klarinette

Matthias Secker Fagott

Wiebke Bohnsack Flöte

Matthias Kessler Schlagzeug

N.N. Schlagzeug

Auric Trio für Oboe, Klarinette, Fagott

Tansman Suite pour trio d’Anches

Schulhoff Divertissement für Oboe, Klarinette und Fagott

Aigmüller Trio-Sono für Flöte und zwei Percussionisten op. 72

Piazzolla Las cuatro estaciones porteñas (Auszüge) für Flöte, Klarinette und zwei Schlagzeuger

Saint-Saëns Tarantella op. 6 für Flöte, Klarinette und zwei Marimbaphone

Georges Auric (1899–1983) gehörte zur legendären »Groupe des Six«: eine Gruppe von fünf komponierenden Männern – und immerhin einer Frau (Germaine Tailleferre). Auric kann als »typischer« Vertreter des französischen Neoklassizismus gelten. Und so ist auch sein Trio für Oboe, Klarinette und Fagott – eine fast »typische« Kammermusikbesetzung dieser Zeit (das Stück entstand 1938) – voller Klarheit, Humor und Spritzigkeit. 

Der äußerst interessante kammermusikalisch-entdeckerische Mix dieses Konzerts wird bereichert durch Erwin Schulhoffs »Divertissement« aus dem Jahr 1926. Die Spielfreude kennt keine Grenzen mehr – und die Harmonik wird durch Jazz-Töne frech angeschrägt. Dann kommt das Schlagzeug zu den Holzbläsern hinzu, angesichts des Werkes »Trio-Sono« des 1952 in Magdeburg geborenen Komponisten Andreas Aigmüller. 

1954 entstanden die »Las Cuatro Estaciones Porteñas« (»Die vier Jahreszeiten in Buenos Aires«) – nach dem Vorbild von Vivaldis »Vier Jahreszeiten«. Im Entstehungsjahr war der Komponist Astor Piazzolla nach Paris gekommen, um bei der legendären Nadia Boulanger zu studieren. Hier schließt sich der (französisch-argentinische) Kreis dieses Konzerts …