Morgendliches Alpenglühen

1. Morgen Musik

Morgendliches Alpenglühen

So, 21.11.2021 11:00 Uhr

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal

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»Was für die Raupe das Ende der Welt, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling.« Lesen Sie den Text »Irisierende Farbwellen und weiße Stille« zu unserer Saison 21/22 von Alexander Meier-Dörzenbach.

Schumann Klavierkonzert a-Moll op. 54

Schubert Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 – »Große C-Dur«

Sylvain Cambreling Dirigent

Martha Argerich Klavier

Sie ist wieder da: Wenige Monate nach der dritten Ausgabe des von den Symphonikern Hamburg veranstalteten Martha Argerich Festivals betritt Martha Argerich erneut die Große Bühne der Laeiszhalle. Mit ihrem legendär leidenschaftlichen Zugriff taucht sie dieses Mal in die pianistische Wunderwelt von Robert Schumanns einzigem, hoch romantischem a-Moll-Konzert ein. Martha Argerich und Robert Schumann: Das ist, wenn man die Jahrhundertpianistin spielen oder über die Musik sprechen hört, Liebe.

Über Franz Schuberts Große C-Dur-Symphonie, die Symphoniker-Chefdirigent Sylvain Cambreling in der zweiten Konzerthälfte präsentiert, sagte Schumann: „Die Symphonie hat denn unter uns gewirkt wie nach den Beethovenschen keine noch.“ Schumann, der das Manuskript zehn Jahre nach der Entstehung entdeckte, prophezeite, das wahrlich horizonterweiternde Werk gerate nicht in Vergessenheit, es trage den „ewigen Jugendkeim“ in sich. Wie wahr.

Ihr glänzend Haar durft’ eine Stirn’ umwogen, Die hell von Geist und schön und spiegelrein, Die Brauen wölbten sich wie Regenbogen, Die Wange stand in Jugend-Purpurschein, Und war oft so von tiefer Glut durchzogen, Als flösse in den Adern edler Wein. Ihr Wesen war voll Anmut und voll Licht, Auch war sie groß – ich mag die kleinen nicht.

Lord Byron (1788–1824)

Hubertus Wald Stiftung