Foto: Kiran West

2. Kammerkonzert

Im 2. Kammerkonzert der Saison 2023/24 präsentiert das Laeisz-Ensemble unter der Leitung von Bruno Merse bekannte Werke von Schumann, Wagner und Beethoven in der Bearbeitung des Dirigenten und Pianisten Fabian Dobler. Dobler, der bereits für viele renommierte Orchester, Theater und Konzerthäuser gearbeitet hat, verfolgt einen neuen Ansatz der Interpretation: Durch die Bearbeitung für Kammerensemble, eine »komponierte Interpretation«, soll die Essenz eines Werkes deutlicher zum Vorschein gebracht werden. Die Melodielinien klein besetzter Werke werden auf verschiedene, jeweils solistisch spielende Instrumente verteilt und sind dadurch transparenter voneinander zu unterscheiden als im begrenzten Klangfarbenspektrum der ursprünglichen Besetzung. Durch die Offenlegung der kompositorischen Substanz – der thematischen Zusammenhänge, des Zusammenspiels der unterschiedlichen Motive und Figuren – soll diese für das Publikum nachvollziehbar gemacht werden.

Mehr Infos und Tickets

 

Der Abend beginnt mit kammermusikalisch bearbeiteten Auszügen aus Robert Schumanns berühmtem Klavierzyklus der »Kinderszenen« op. 15 kombiniert mit zwei Sätzen aus den »Märchenbildern« op. 113 für Klavier und Viola. Etwa zwanzig Jahre nach den »Kinderszenen« entstanden Richard Wagners »Wesendonck-Lieder« für Frauenstimme und Klavier, von denen er im Falle des Liedes »Träume« selbst eine Instrumentalbearbeitung vorlegte. Der Abend endet mit Bearbeitungen bekannter Klaviersonaten Beethovens wie der »Pastorale« und der »Hammerklaviersonate« in Form einer neuen »Kammersymphonie« in B-Dur.

Die Symphoniker Hamburg danken der Behörde für Kultur und Medien Hamburg für die Partnerschaft.