Eröffnung der fünfteiligen VielHarmonie-Reihe am 12. Oktober mit dem Pianisten Shai Wosner

Zur Eröffnung der VielHarmonie-Reihe in der laufenden Saison haben die Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle Orchester und Chefdirigent Sylvain Cambreling den Pianisten Shai Wosner eingeladen, der schon Sir Jeffrey Tate mit Mozart begeistert hat, und der Ende November ein zweites Mal zu erleben sein wird.

Das Programm des Abends beginnt mit einem Meisterwerk des bekanntesten lebenden japanischen Komponisten, Toshio Hosokawa: In der viersätzigen Suite aus seiner Oper »Erdbeben. Träume«, die hier in einer revidierten Fassung als Uraufführung zu erleben ist, setzt sich Hosokawa mit den Folgen des Fukushima-Tsunamis auseinander. In loser Folge wollen die Symphoniker Hamburg und ihr Chefdirigent künftig mehr Zeitgenössische Musik aus Japan in die Programme integrieren.

Es folgt das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven mit dem Pianisten Shai Wosner, der für seine bemerkenswerte musikalische Integrität und für seinen poetischen Zugang zu den Klassikern international viel Anerkennung erntet. Sein breites Repertoire spiegelt ein selten vorhandenes Maß an intellektueller Neugier wider, das sich mit der ihm eigenen Virtuosität aufregend verbindet.

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Der Konzertabend endet mit der Symphonie Nr. 103 Es-Dur von Joseph Haydn, auch als die Symphonie »mit dem Paukenwirbel« bekannt. Der für den Beinamen verantwortliche, außergewöhnliche Beginn der Solopauke ist nur eines von vielen zukunftsweisenden Elementen in diesem Werk, das bereits das Londoner Publikum bei der Uraufführung 1795 verblüffte und das bis heute nichts von seiner Frische eingebüßt hat.