Start in die fünfteilige VielHarmonie-Reihe

Zwischen zeitgenössischer Musik und Mozart liegen fast zweieinhalb Jahrhunderte, die Romantik, die Moderne und so manche Nebenwege ... Im 1. VielHarmonie-Konzert der Saison 2022/2023 am Donnerstag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr in der Laeiszhalle lassen sich die mit der Zeit aufgetürmten Kontraste genießen.

Den Anfang macht der 1975 in Prag geborene Miroslav Srnka, dessen Oper »South Pole« 2016 an der Bayerischen Staatsoper unter Kirill Petrenko mit Rolando Villazón und Thomas Hampson uraufgeführt wurde – um nur ein Highlight seiner Vita zu nennen. Srnkas Stück »Eighteen Agents« für 19 Streicher von 2012 zeigt uns Bewegungen – allerdings weniger in melodischer, sondern in imaginiert-räumlicher Hinsicht. Ein deutlich größeres Orchester benötigt move 04 »Memory Full«. Dennoch ist dieses Werk, das im ersten Pandemie- Sommer 2020 uraufgeführt wurde, viel fragmentarischer – und somit äußerst zeitgemäß ...

Der britische Dirigent Harry Ogg, seit Kurzem neuer Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein und weltweit beachteter Jungstar seines Fachs, kombiniert Srnkas Werke mit zwei Publikumslieblingen aus der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts: mit der »Prager« Symphonie sowie mit dem 1785 entstandenen 20. Klavierkonzert, dem ersten in Moll. Den Solopart übernimmt der spanische Pianist Javier Perianes, der erstmals nach Beginn der Pandemie wieder mit den Symphonikern in der Laeiszhalle zu erleben ist.

Mit einem mehrteiligen Multimedia-Rahmenprogramm begleitet Harry Ogg das Publikum während der Probentage auf symphonikerhamburg.de zum Programm hin und gibt Einblicke in den Arbeitsprozess.

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