Chefdirigent Silvain Cambreling mit Daniel Kühnel (Intendant der Symphoniker Hamburg)

Sylvain Cambreling

»Meine erste Begegnung mit den Symphonikern Hamburg war eine auf Anhieb beglückende künstlerische Erfahrung.« Nicht nur Sylvain Cambreling, der von dieser Saison an neue Chefdirigent der Symphoniker Hamburg, denkt gerne an den 8. Oktober 2017 zurück. An diesem Tag leitete der Franzose erstmals das Laeiszhalle Orchester. Der Jubel nach dem rein französischen Programm war groß. Publikum, Presse und Orchester zeigten sich durchweg begeistert. Es war wohl so etwas wie ein perfektes und keineswegs alltägliches Zusammentreffen, dessen Folge nun überaus spannende gemeinsame Pläne für die kommenden Jahre sind: »Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Hamburg. Die Laeiszhalle atmet nicht nur eine reiche Tradition, sondern gehört zu den am schönsten klingenden Sälen der Welt.«

Mit dem Franzosen ist es den Symphonikern erneut gelungen, eine weltweit renommierte Künstlerpersönlichkeit für die Musikstadt Hamburg zu gewinnen. 1948 in Amiens geboren, erfährt Sylvain Cambreling international größte Anerkennung für seine mitreißenden, ideen- und farbenreichen Aufführungen. Der charismatische Ausnahmedirigent ist bis zum Sommer 2018 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart (Opernhaus des Jahres 2016), ist erster Gastdirigent des Klangforums Wien und seit 2010 Chefdirigent des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio. Unter seiner Ägide als GMD ist die Frankfurter Oper erstmals zum »Opernhaus des Jahres« gekürt worden und er selber als »Dirigenten des Jahres«. Zwischen 1999 und 2011 war er Chefdirigent des SWR Orchester Baden-Baden und Freiburg. Cambreling gastiert zudem regelmäßig bei allen bedeutenden Symphonieorchestern der Welt, darunter etwa bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris oder dem Los Angeles Philharmonic.

Sylvain Cambreling ist der Nachfolger von Sir Jeffrey Tate, der die Symphoniker Hamburg seit 2009 auf neue künstlerische Gipfel führte und am 2. Juni 2017 völlig unerwartet verstarb. »Es ist eine Ehre und berührt mich, als Chefdirigent meinem Freund Jeffrey Tate nachzufolgen«, sagt Sylvain Cambreling.