Emily Magee
Foto: Johannes Ifkovits

Sopranistin

Emily Magee

Emily Magee erhielt ihre musikalische Ausbildung am Westminster Choir College und an der Indiana University, wo sie bei ihrer Mentorin, der großen dramatischen Sopranistin Margaret Harshaw, studierte. Die amerikanische Sopranistin hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten neuen Stimmen ihrer Generation entwickelt. Weltweit arbeitet sie mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Franz Welser-Möst, Riccardo Muti, Donald Runnicles, Antonio Pappano, Zubin Mehta, Christian Thielemann und Christoph von Dohnányi zusammen.

Ihr umfangreiches Repertoire vereint Werke von Britten bis Zandonai mit einem Schwerpunkt auf den Werken von Richard Strauss, Wagner, Verdi, Puccini und Janáček. Sie tritt in zahlreichen großen Opernhäusern weltweit wie London, Wien, Mailand, Paris, Berlin, Zürich, München, Barcelona, Chicago, San Francisco ebenso auf wie bei den Festivals von Bayreuth und Salzburg.

Große Erfolge vergangener Spielzeiten waren etwa der »Ring« in Covent Garden, ihre Rollendebüts als Marschallin (»Der Rosenkavalier«) in Essen, die Titelpartien Arabella und Daphne in Hamburg und Fremde Fürstin (»Rusalka«) bei den Salzburger Festspielen. Auch sang sie die Salome in Hamburg. Ihre Diskografie umfasst unter anderem »Ariadne auf Naxos« mit dem Opernhaus Zürich (ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplatten Kritik als »Beste DVD 2008«), »Lohengrin« mit dem Teatro del Liceu in Barcelona, »Otello« und »Le nozze di Figaro« aus der Staatsoper Unter den Linden Berlin sowie eine Einspielung des »War Requiem« unter Mariss Jansons. An der Semperoper Dresden war Emily Magee als Donna Leonora in der Neuinszenier- ung von »La forza del destino« zu erleben. Im Oktober 2018 sang sie im Antrittskonzert von Sylvain Cambreling als neuer Chefdirigent der Symphoniker Hamburg.

Werke

Alexander von Zemlinsky
Alexander von Zemlinsky