† Sir Jeffrey Tate

Chefdirigent

† Sir Jeffrey Tate

Sir Jeffrey Tate ist der Chef-Dirigent der Symphoniker Hamburg seit der Saison 2009/2010.

Sir Jeffrey Tate zählt zu den renommiertesten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Seit Beginn der Saison 2009/2010 ist er Chefdirigent der Symphoniker Hamburg. Seit Jahrzehnten ist er gefragt, seine Gastspiele an führenden europäischen Häusern und darüber hinaus sind zurzeit überaus zahlreich. Unter anderem wird er am Teatro La Fenice in Venedig, an der Wiener Staatsoper und jüngst im australischen Adelaide gefeiert.

Bevor er sich für die Musik entschied, praktizierte Sir Jeffrey Tate zwei Jahre als Assistenzarzt in London. Seine professionelle künstlerische Laufbahn begann er im Stab des Royal Opera House Covent Garden in London. Zu einer prägenden Erfahrung wurde für ihn der sogenannte Jahrhundert-Ring der Bayreuther Festspiele, bei dem er als Assistent von Pierre Boulez mitwirkte. Rasch wurde er als Opern- und Konzertdirigent weltweit bekannt. Es folgten Stationen an der New Yorker Metropolitan Opera, beim English Chamber Orchestra, dem er zu Weltruhm verhalf, beim Orchestre National de Paris und am Teatro San Carlo in Neapel.

Heute gilt Sir Jeffrey Tate als einer der bedeutendsten Interpreten Wagners. Er hat den ersten vollständigen Pariser »Ring« der Nachkriegszeit, den ersten australischen »Ring« überhaupt und viele weitere Aufführungen der Tetralogie unter anderem auch in Köln, Venedig und kürzlich in Wien dirigiert. Neben den Musikdramen Wagners bilden die Werke Mozarts und Richard Strauss' einen Schwerpunkt in seinem Repertoire. Für seine künstlerischen Verdienste ist Sir Jeffrey Tate in Frankreich mit den Titeln eines Chevalier de la Légion d'Honneur und eines Commandeur des Arts et des Lettres ausgezeichnet worden, in Großbritannien mit dem Titel Commander of the British Empire. Jüngst erhielt er in Venedig den Preis »Una vita nella musica 2016«. Anfang 2017 wurde er von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

Download EN Biography Sir_Jeffrey_Tate_Biography2017 (PDF, 90 KB)