Stine Marie Fischer
Foto: Philipp Arnoldt Photography

Altistin

Stine Marie Fischer

An der Staatsoper Stuttgart war Stine Marie Fischer erstmals 2014/2015 zu erleben: als Dryade in Strauss‘ Ariadne auf Naxos, in Rihms Jakob Lenz und als Annina in Strauss‘ Der Rosenkavalier – und wurde vom Jahrbuch 2015 der Fachzeitschrift Opernwelt als Nachwuchssängerin nominiert. 2016 folgten hier, nun als Ensemblemitglied, ihre Rollendebuts als Stubenmädchen in Boesmans Reigen und Maddalena in Verdis Rigoletto, 2017 als Bradamante in Händels Alcina und Pollina in Tschaikowskys Pique Dame. Im Juni 2019 kehrt die Altistin als Tkachikha für eine Neuproduktion von Rimsky- Korsakovs Skazka o Tsare Saltane an das Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel [Regie: Dmitri Tcherniakov | Dirigat: Alain Altinoglu] zurück.

Stine Marie Fischer, in Schwedt/Oder geboren, erhielt ihren ersten Gesangsunterricht an der dortigen Musik- und Kunstschule „J.-A.-P.-Schulz“ bei Ludmila Zonewa-Rehberg. Von 2005 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, zuletzt bei Regina Werner-Dietrich, in Wien 2009 als Erasmusstipendiatin [Klasse von Claudia Visca] an der Universität für Musik und darstellende Kunst und von 2010 bis 2012 im Masterstudiengang [Hedwig Fassbender] in Frankfurt. In Meisterkurse bei Helen Donath, Graham Johnson, Ingeborg Danz, Johannes Martin Kränzle und Helmut Deutsch vervollständigte sie ihre Ausbildung. Sie war Stipendiatin der Bachkonzerte Alte Oper 2011.

2017 debutierte Stine Marie Fischer an der Deutschen Oper am Rhein sowie der Staatsoper Berlin, 2015 am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel, 2013 an der Oper in Monte Carlo [Floßhilde in Wagners Das Rheingold].

Als Orpheus in Glucks Orpheus ed Euridice war sie bei den Weilburger Festspiele zu erleben, sang in Bohuslav Martinů‘s Mirandolina, David in einer szenischen Aufführung von Händels Saul und Fatima in Christian Josts Arabische Nacht. Seit 2010 ist sie zu Gast an der Oper Frankfurt: in Mozarts Bastien und Bastienne/Bastien und Die Zauberflöte/Dritte Dame, Gespenstersonate/ Köchin (Reimann), Ariadne auf Naxos/Dryade (Strauss), Rigoletto/Maddalena (Verdi), Die Walküre/Rossweiße (Wagner) und in An unserem Fluß (Novak, Uraufführung 2015).

2011 sang Stine Marie Fischer das Alt-Solo in Bachs Johannes-Passion im Rahmen der Stuttgarter Bachwoche unter der musikalischen Leitung von Helmut Rilling. Ihr Konzertrepertoire umfaßt zudem H. Bachs Lamento, Bachs Johannes-Passion, Beethovens Symphony N° 9, Dvořáks Stabat Mater, Händels Messiah, Mahlers Symphony N° 3, Mozarts Requiem, Rossinis Petite Messe Solennelle und Tippetts A Child of our Time. 2015 gab sie ihr Debut bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und kehrte 2016 für Mozarts Krönungsmesse zurück.

Stine Marie Fischer arbeitete mit Regisseuren wie Andrea Breth, Brigitte Fassbaender, Nicola Hümpel, Armin Petras und Jossi Wieler, wurde von Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Frankfurter Museumsorchester, Konzerthaus-Orchester Berlin, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und dem Orchestre symphonique de la Monnaie begleitet und sang unter der Leitung von Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Giuliano Carella, Ivan Fischer, Georg Fritzsch, Gianluigi Gelmetti, Michael Hofstetter, Franck Ollu, Helmut Rilling, Marc Soustrot, Lorenzo Viotti und Sebastian Weigle.

Konzerte mit Stine Marie Fischer

Heiliger Sebastian

1. Elbphilharmonie–Sonderkonzert

Heiliger Sebastian

Elbphilharmonie

Sylvain Cambreling, Lauryna Bendžiūnaitė, Marta Świderska, Stine Marie Fischer, Dörte Lyssewski, EUROPA CHOR AKADEMIE GÖRLITZ, Joshard Daus

Debussy »Das Martyrium des Heiligen Sebastian«

Di, 05.02.2019 20:00 Uhr