Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) schrieb sein 4. Violinkonzert 1775, also als noch junger Mann. Der jugendliche Übermut ist in dem Werk für Streicher, Oboen und Hörner unverkennbar – doch zugleich erweist Mozart sich hier als kluger Gestalter des musikalischen Geschehens. Die Tonart D-Dur, meist als »festlich« verstanden, gibt den Ton vor: Elegant geht es im ersten Satz zu, nach einer Orchestereinleitung setzt die Solovioline energisch in hoher Lage ein. Die Themen-Einfälle lassen aufhorchen, der Rhythmus treibt voran, und zugleich findet der Solist hier ausgiebig Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Prächtig ist der zweite Satz; langsam, wie es sich für den Mittelsatz eines Konzertes gehört. Im Rondo entdecken wir dann bekanntes Material wieder; das etwa 22-minütige Konzert schließt mit zarten Schlussakkorden.

Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart

Historie

27.11.2016 - Hamburger Symphonie

Musikalische Leitung und Violine: Adrian Iliescu

Ensemble: Kammerorchester der Symphoniker Hamburg

Werke von C. P. E. Bach, Dvořák, Mozart