Anke Vondung
Foto: Akvile Sileikaite

Altistin

Anke Vondung


Die in Speyer geborene Mezzosopranistin Anke Vondung studierte bei Rudolf Piernay an der Musikhochschule Mannheim und gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe und Preise, darunter beim Schubert-Wettbewerb Graz, beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und beim Belvedere-Wettbewerb Wien. Ihr erstes Festengagement führte sie an das Landestheater Innsbruck unter Brigitte Fassbaender. Anschließend wurde sie an die Semperoper Dresden engagiert, der sie bis 2022 als ständiger Gast verbunden blieb.

Ihr weit gefächertes Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Einen Schwerpunkt bilden Mozart-Partien wie Dorabella in »Così fan tutte«, Cherubino in »Le nozze di Figaro«, Idamante in »Idomeneo« und Sesto in »La clemenza di Tito«. Hinzu kommen unter anderem Octavian in Strauss’ »Der Rosenkavalier«, der Komponist in »Ariadne auf Naxos«, Marguerite in Berlioz’ »La damnation de Faust«, Carmen sowie große Rossini-Partien. Zunehmend widmet sie sich auch dem Wagner-Fach, darunter Fricka in »Das Rheingold« und »Die Walküre«.

Eine besondere Bedeutung hat für Anke Vondung der Konzertbereich. Sie verbindet eine langjährige emotionale Nähe mit den großen sakralen Werken von Bach, Beethoven, Mozart, Schubert und Mendelssohn sowie mit der Musik Gustav Mahlers. Auch das Lied bildet ein Herzstück ihrer künstlerischen Arbeit. Zahlreiche CD- und DVD-Einspielungen dokumentieren die Bandbreite ihres Schaffens. Ihre Aufnahme von André Caplets »Le Miroir de Jésus« wurde unter anderem mit dem Diapason d’Or und einem International Classical Music Award ausgezeichnet.

Ihre internationale Karriere führte sie an Häuser wie die Metropolitan Opera und Carnegie Hall in New York, die Opéra Bastille in Paris, das Concertgebouw Amsterdam, das Theater an der Wien, die Wigmore Hall in London und die Bayerische Staatsoper sowie zu den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Glyndebourne.

Sie konzertierte mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Gewandhausorchester Leipzig. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Kent Nagano, Fabio Luisi, Marek Janowski, Vladimir Jurowski, Iván Fischer, Philippe Jordan und Philippe Herreweghe zusammen.

Seit 2018 intensiviert Anke Vondung zudem ihre Lehrtätigkeit im Rahmen von Meisterkursen und privaten Coachings.

(Stand: 8/2026)

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Wolfgang Amadeus Mozart
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