Im Jahr 2009 gewann Dai Miyata den Grand Prix beim 9. Rostropowitsch-Cellowettbewerb und war damit der erste japanische Musiker, dem dieser Hauptpreis im renommiertesten Cellowettbewerb der Welt verliehen wurde. Seine herausragenden Auftritte erregten international große Aufmerksamkeit, sowohl bei Komponist:innen, als auch bei musikalischen Partner:innen und brachten ihm höchste Anerkennung ein, unter anderem vom weltberühmten Dirigenten Seiji Ozawa. Heute zählt er zu den führenden Cellisten Japans mit einer regen internationalen Konzerttätigkeit.
Miyata studierte am Conservatoire de Musique de Genève in der Schweiz sowie an der Kronberg Academy in Deutschland. Zu seinen Lehrern zählten Sumiko Kurata und Frans Helmerson.
Als Solist tritt er regelmäßig mit namhaften Orchestern weltweit auf, darunter das Orchestre de Paris, das Ungarische Radiosinfonieorchester, die Hamburger Symphoniker, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, das Tschechische Radio-Sinfonieorchester Prag, das BBC Scottish Symphony Orchestra sowie mit weiteren bedeutenden Orchestern in Japan.
Seine Aufnahme des Cellokonzerts von Elgar aus dem Jahr 2019 mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter der Leitung von Thomas Dausgaard wurde mit dem OPUS KLASSIK 2021 in der Kategorie »Konzert (Cello)« ausgezeichnet, einem der angesehensten Preise der europäischen Klassikszene.
Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 | Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54 | Bartók: Konzert für Orchester
10. Symphoniekonzert
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Martha Argerich, Mischa Maisky, Dai Miyata, Gil Shaham, Sylvain Cambreling, Symphoniker Hamburg
Martha Argerich Festival 2026
Elbphilharmonie, Großer Saal