Diana Haller

Diana Haller


Diana Haller, die kroatische Mezzosopranistin mit italienischen Wurzeln, wurde in der Spielzeit 2010/11 nach einem Jahr im Opernstudio das jüngste Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart. Seitdem sang sie dort Rollen wie Ariodante in »Ariodante«, Ruggiero in »Alcina«, Orlofsky in »Die Fledermaus«, Rosina in »Il barbiere di Siviglia«, Angelina in »La Cenerentola«, Dorabella in »Così fan tutte« sowie Adalgisa in »Norma«.

Gastengagements führten sie unter anderem zum London Handel Festival, zum Rossini Festival in Bad Wildbad, an die Oper Köln, die Semperoper Dresden, das Nationale Theater Zagreb sowie als Gast-Cover für Angelina und Rosina an die Metropolitan Opera New York. Bei den Salzburger Festspielen war sie in Verdis »Il Trovatore« als Ines an der Seite von Anna Netrebko und Plácido Domingo zu erleben. Weitere Auftritte führten sie an das Opernhaus Zürich, das Kroatische Nationaltheater in Rijeka und Split, das Cankarjev Dom in Ljubljana, an die Mailänder Scala, zum Maggio Musicale Fiorentino, an die Staatsoper Hamburg, die Opéra de Strasbourg sowie zum Savonlinna Opernfestival.

Seit 2019 feiert die Künstlerin insbesondere mit zwei Strauss-Rollen große Erfolge: als Octavian in »Der Rosenkavalier« sowie als Komponist in »Ariadne auf Naxos«, beides unter anderem in Stuttgart (mit Cornelius Meister) und an der Oper Frankfurt (mit Thomas Guggeis). Ihr Debüt am Theater an der Wien gab sie als Pippo in der Neuproduktion von »La gazza ladra«. In der Spielzeit 2022/23 gab sie ihr erfolgreiches Rollendebüt als Eboli in »Don Carlo« in Rijeka.

In der Saison 2023/24 stehen eine Europatournee mit einem Mendelssohn-Programm unter der Leitung von Jordi Savall, ihr Rollendebüt als Giovanna Seymour in einer Neuproduktion von »Anna Bolena« in Rijeka – wo die Künstlerin auch Regie führen wird – sowie weitere Auftritte als Eboli (diesmal in französischer Sprache) und ihr Rollendebüt als Fricka in »Das Rheingold« an der Staatsoper Stuttgart auf dem Programm.
Zu ihrer Diskografie zählen Werke von Händel und Bach (mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und Concerto Köln), ein Soloalbum mit Liedern von Schumann und Wolf, Gounods »Faust« (als Siebel, erschienen 2018 bei Universal Music) sowie ein weiteres Soloalbum mit dem Diderot Ensemble: »Echoes of the Grand Canal«.