Jacquelyn Wagner

Sopranistin

Jacquelyn Wagner


Mit ihrer »strahlenden Erscheinung«, »betörendem Timbre«, einer »fabelhaften Technik« und »untadeliger Diktion«, wie die Neue Zürcher Zeitung es beschreibt, gilt Jacquelyn Wagner als eine der gefragtesten und erfolgreichsten Sopranistinnen des lyrischen und jugendlich-dramatischen Sopranfachs.

Jacquelyn Wagner wurde in der Nähe von Detroit in eine Musikerfamilie geboren (ihr Vater war Hornist im Detroit Symphony Orchestra) und studierte an der Manhattan School of Music und an der Oakland University of Michigan. Sie ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Gesangswettbewerbs »Francisco Vinas«, des Gesangswettbewerbs »Renata Tebaldi« und des »Panasonic Voice«-Wettbewerbs in New York in der Alice Tully Hall. 

In den letzten beiden Spielzeiten gab die Sängerin mehrere Hausdebüts: beim Puccini Festival in Torre del Lago als Magda in »La Rondine«, an der Staatsoper Stuttgart als »Contessa« in »Le nozze di Figaro«, am Teatro Regio von Turin als »Donna Anna« in einer Neuinszenierung von »Don Giovanni« (Riccardo Muti), an der Wiener Staatsoper als »Donna Anna« und am Teatro Real als umjubelte »Arabella«. Außerdem kehrte sie als »Theodora« und als »Agathe« in »Der Freischütz« jeweils in Neuproduktionen ans »MusikTheater an der Wien« zurück und war als »Agathe« auch am Opernhaus Zürich zu erleben. Als »Oceane« feierte die Künstlerin einen triumphalen Erfolg an der Deutschen Oper Berlin und feierte einen riesigen Erfolg mit ihrem Rollendebut der »Jenufa« an der Deutschen Oper am Rhein. Auf dem Konzertpodium trat Jacquelyn Wagner u.a. mit dem Royal Philharmonic Orchestra (Vasily Petrenko) in Mahlers 8. Symphonie an der Royal Albert Hall auf und mit »Vier letzte Lieder« beim Radio Symphonie Orchester Madrid. Es folgten Auftritte als 2. Sopran in Mahlers 8. Symphonie beim Mahler Festival Leipzig unter Andris Nelsons, eine Aufführung von »Fidelio« mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi, verschiedene Konzerte beim Elverum Musik Festival sowie ein Strauss-Lieder-Programm mit dem Gustav Mahler Jugendorchester bei den Festspielen in Bozen. Beim NHK Symphony Orchestra in Tokio gab sie zudem ihr Debüt mit Mahlers 8. Symphonie, diesmal als 1. Sopran, unter der Leitung von Fabio Luisi.

Höhepunkte der letzten Spielzeiten führten die Künstlerin u.a. mit »Fidelio« an die »Dutch National Opera & Ballet« in Amsterdam, an die Deutsche Oper am Rhein mit ihrem Rollendebut als »Jenufa« und mit ihrem Rollendebut als »Norma« zum »Festival della Valle d’Itria«, als Elsa in »Lohengrin« zu den Osterfestspielen nach Salzburg (Christian Thielemann), als Arabella ans Opernhaus Zürich, als »Rosalinde« in »Die Fledermaus« und Leonore in »Fidelio« nach Hamburg, als Salome (Regie: Angela Denoke) nach Innsbruck, als Alice Ford in »Falstaff« an die Malmö Opera und als Contessa »Le nozze di Figaro« (Lotte de Beer) nach Aix-en-Provence. Zu ihren Konzertengagements zählten u. a. Brahms’ »Ein deutsches Requiem« beim Brucknerfest Linz unter der Leitung von Christoph von Dohnányi und Beethovens 9. Symphonie mit dem Tokyo Symphony Orchestra unter der Leitung von Jonathan Nott.

Zu weiteren Highlights zählen unter anderem »Der Freischütz« und »Arabella« am Opernhaus Zürich, »Donna Anna« in »Don Giovanni« an der Opéra National de Paris unter Philippe Jordan, »Rosalinde« in »Die Fledermaus« an der Deutschen Oper Berlin, die Titelpartie in einer Neuinszenierung von »Alcina« sowie Desdemona in »Otello« an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Außerdem war sie als »Euryanthe« am »Theater an der Wien« unter Constantin Trinks zu erleben und gab ihr Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen als Eva in »Die Meistersinger von Nürnberg« unter der Leitung von Christian Thielemann. Ein Meilenstein ihrer Karriere war ihr großartiger Erfolg als Arabella in einer Neuproduktion an der Nederlandse Opera Amsterdam unter der Leitung von Marc Albrecht, eine Rolle, die sie davor sowohl an der Minnesota Opera als auch an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf unter Axel Kober interpretiert hat. Höhepunkte in ihrer Laufbahn waren außerdem ihre Rollen als Pamina in »Die Zauberflöte« (Constantin Trinks) und Fiordiligi in »Così fan tutte« (Philippe Jordan) an der Pariser Oper, Eva in »Die Meistersinger von Nürnberg« (Daniele Gatti) an der Mailänder Scala. Weitere Engagements umfassten eine konzertante Aufführung von »Feuersnot« in der Carnegie Hall in New York, »Fiordiligi« an der Semperoper Dresden, die »Contessa« an der Staatsoper Hamburg, »Donna Anna« an der Bayerischen Staatsoper sowie an der Deutschen Oper Berlin, wo sie außerdem als »Donna Anna« und »Violetta« in »La Traviata« zu erleben war.

Zukünftige Projekte beinhalten u.a. ihre Rollendebuts als »Elettra« in »Idomeneo« und als »Ariadne«, eine Produktion »Fidelio« an der Opéra Bordeaux, ihr Debut am Royal Opera House London und verschiedene Konzerte, darunter mit den Berliner Philharmonikern (Kiril Petrenko) und im Konzerthaus Wien (Andris Nelsons).

(Stand: 2025)

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