In seiner mehr als zwei Jahrzehnte umspannenden Karriere hat Lukáš Vondráček, unumstrittener Gewinner des Grand Prix beim Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2016, weltweit konzertiert und mit führenden Orchestern zusammengearbeitet. Dazu zählen The Philadelphia Orchestra, das Boston Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das Los Angeles Philharmonic, das Sydney Symphony Orchestra, das West Australian Symphony Orchestra, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, die Tschechische Philharmonie, die Warschauer Philharmonie, das hr-Sinfonieorchester, die Dresdner Philharmonie, die Bamberger Symphoniker, das Luzerner Sinfonieorchester, das Philharmonia Orchestra, das London Symphony Orchestra und das Oslo Philharmonic. Regelmäßig arbeitet er mit Dirigent:innen wie Jakub Hrůša, Marin Alsop, Paavo Järvi, Gianandrea Noseda, Yannick Nézet-Séguin, Christoph Eschenbach, Klaus Mäkelä, Giancarlo Guerrero, Manfred Honeck, Xian Zhang, Pietari Inkinen, Vasily Petrenko und Stéphane Denève zusammen.
Mit Rezitalen war Lukáš Vondráček unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, im Flagey in Brüssel, im Gewandhaus zu Leipzig, im Wiener Konzerthaus und im Concertgebouw Amsterdam zu Gast. Darüber hinaus trat er bei renommierten Festivals wie dem Menuhin Festival Gstaad, dem Edinburgh International Festival, »Chopin and his Europe«, Le Piano Symphonique im KKL, PianoEspoo in Finnland, dem Prager Frühling und dem Lille Piano Festival auf.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen seine Debüts bei den BBC Proms mit dem BBC Symphony Orchestra sowie beim Orchestre Philharmonique de Radio France, beide unter der Leitung von Jakub Hrůša, und beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Elim Chan. Darüber hinaus kehrt Lukáš Vondráček zum Baltimore Symphony Orchestra unter David Afkham, zu den Bamberger Symphonikern unter Juraj Valčuha, zum Brussels Philharmonic unter Kazushi Ono, zum Copenhagen Phil unter Anna Rakitina sowie zur Janáček Philharmonic Ostrava zurück, mit der er unter Andrey Boreyko beim St. Wenceslas Music Festival und unter Daniel Raiskin beim Bratislava Music Festival auftritt. Zwei weitere Engagements führen ihn zum Prague Radio Symphony Orchestra unter Elias Grandy und Michal Nesterowicz. Weitere Orchesterpartner in dieser Saison sind das Aalborg Symfoniorkester, das Orchestre national de Lyon, die Symphoniker Hamburg, das Gävle Symfoniorkester, das RTV Slovenia Symphony Orchestra, die Filharmonia Poznańska und das Belgrade Philharmonic Orchestra. Zu seinen Rezitalauftritten in dieser Saison zählt außerdem eine Rückkehr in den Dvořák-Saal des Rudolfinum in Prag.
Lukáš Vondráček trat bereits im Alter von vier Jahren erstmals öffentlich auf. Mit 15 Jahren gab er 2002 sein Debüt mit der Tschechischen Philharmonie unter Vladimir Ashkenazy; 2003 folgte eine große USA-Tournee. Seine natürliche und souveräne Musikalität sowie seine bemerkenswerte Technik zeichneten ihn früh als außergewöhnlich begabten und reifen Musiker aus. Internationale Anerkennung erlangte er durch zahlreiche Auszeichnungen, darunter Erste Preise bei den Internationalen Klavierwettbewerben von Hilton Head und San Marino sowie beim Unisa International Piano Competition in Pretoria, Südafrika. Beim International Van Cliburn Piano Competition 2009 wurde er zudem mit dem Raymond E. Buck Jury Discretionary Award ausgezeichnet.
Lukáš Vondráček erwarb am New England Conservatory in Boston ein Artist Diploma bei Hung-Kuan Chen und schloss sein Studium dort 2012 mit Auszeichnung ab.
(Stand: 07/26)
Johannes Brahms, Unsuk Chin und Ludwig van Beethoven
3. Symphoniekonzert
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal