9. Symphoniekonzert
Richard Wagner »Siegfried-Idyll«
Joe Hisaishi »Viola Saga«
Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur
Long Yu Dirigent
Diyang Mei Viola
Katharina Konradi Sopran
Ein Konzert zwischen Intimität, klanglicher Neuentdeckung und symphonischer Vision, das leise beginnt, innerlich bewegt und mit einem Blick ins Licht endet: Unter der Leitung von Long Yu begeben sich die Symphoniker Hamburg auf eine musikalische Reise von privater Innigkeit über klangliche Erneuerung bis hin zu einer transzendenten, tröstlichen Utopie.
Den Auftakt bildet mit Richard Wagners »Siegfried-Idyll« ein zutiefst persönliches Werk, in dem sich kammermusikalische Transparenz und lyrische Innigkeit zu einem warmen, schwebenden Klangraum vereinen. Wagner entwirft hier keine dramatische Bühne, sondern ein musikalisches Refugium, das die Zuhörer:innen unmittelbar in eine Atmosphäre stiller Verzauberung führt.
Im Zentrum des ersten Konzertteils steht die »Viola Saga« von Joe Hisaishi. Der renommierte Filmkomponist verbindet in seinem Werk westliche Klassik und japanische Musiktradition zu einzigartigen Klangwelten. Er entdeckt das wohl meistunterschätzte Instrument des (westlichen) Orchesters neu und verbindet lyrische Intensität mit filmischer Weite zu einem Werk zwischen meditativer Ruhe und dramatischem Aufbruch. Diyang Mei, Bratschist der Berliner Philharmoniker und international gefeierter Solist, verleiht diesem Werk mit seinem warmen, gesanglichen Ton eine eindringliche Präsenz und rückt die Viola als poetische Erzählerin in den Mittelpunkt.
Den symphonischen Höhepunkt bildet Gustav Mahlers Vierte, ein Werk von lichtdurchfluteter Klarheit und scheinbarer Einfachheit, hinter der sich existenzielle Tiefe verbirgt. Mahler beschließt die Symphonie mit dem visionären Lied vom »Himmlischen Leben«, gesungen von Katharina Konradi, deren feinsinniger Sopran ideal mit der kindlich-naiven, zugleich berührend ernsten Perspektive dieses Finales harmoniert.
Am Pult ist mit Long Yu einer der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit zu erleben, dem es mit stilistischer Souveränität und feinem Gespür für Farbenreichtum immer wieder gelingt, musikalische Welten kongenial miteinander zu verbinden.
Einführungsveranstaltung 60 Minuten vor diesem Konzert findet eine Einführung in das Programm statt. Der Eintritt ist für Konzertbesucher:innen frei! Die Einführungsveranstaltung findet im Studio E der Laeiszhalle (Zugang über den Künstlereingang) statt und dauert etwa 30 Minuten.
Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 | Dvořák: Symphonie Nr. 9 – »Aus der Neuen Welt«
4. Morgen Musik
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Werke von Puccini, Dvořák und Schubert
8. Kammerkonzert
Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal
Brahms: Doppelkonzert | Bartók: Konzert für Orchester
10. Symphoniekonzert
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal