Foto: Dan Hannen

3. Kammerkonzert

Haydn trifft auf Schubert

Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal

Satoko Koike und Mariko Miwa Violine

Hsiang-Hsiang Tsai Viola

Sebastian Mirow Violoncello

João Vargas Kontrabass

Frederik Virsik Klarinette

Matthias Secker Fagott

Péter Gulyka Horn

Joseph Haydn Symphonie Nr. 45 fis-Moll Hob. I:45 – »Abschiedssymphonie« (Arrangement für gemischtes Oktett von Ulf-Guido Schäfer)

Franz Schubert Oktett F-Dur D 803

Unter dem Motto »Haydn trifft auf Schubert« erwartet Sie ein Abend voller kammermusikalischem Witz, dramatischer Tiefe und sinfonischer Klangpracht. Den Auftakt macht Haydns berühmte Symphonie Nr. 45 in fis-Moll, die sogenannte »Abschiedssymphonie«, in einer mitreißenden Bearbeitung für gemischtes Oktett von Ulf-Guido Schäfer. In der farbenreichen Besetzung für Bläser und Streicher entfaltet dieses Werk eine ganz neue, intime Dramatik. Die Komposition verdankt ihren Namen dem legendären Finalsatz, in dem die Musikerinnen und Musiker nacheinander ihr Instrument einpacken und die Bühne verlassen, bis nur noch zwei Violinen verbleiben – ein charmanter, augenzwinkernder Protest Haydns gegen die überlange Sommersaison seines Dienstherrn.

Im zweiten Teil des Abends erklingt ein wahrer Gigant der Kammermusik: Schuberts Oktett in F-Dur. Geschrieben für fünf Streicher und drei Bläser, bildet dieses großangelegte, sechssätzige Meisterwerk die perfekte Synthese aus bezaubernder Wiener Serenade und tiefgründiger Sinfonik. Schubert entfaltet hier ein schwelgerisches Panorama voller eingängiger Melodien, freudiger Tänze und schimmernder Klangfarben, das aber auch Raum für melancholische Zwischentöne lässt. Lassen Sie sich von diesem dialogischen Gipfeltreffen zweier Wiener Meister begeistern!