Foto: Davide Cerati

3. Morgen Musik

Maxim Vengerov | Emmanuel Villaume

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal

Michail Glinka Ouvertüre zu der Oper »Ruslan und Ljudmila«

Alexey Shor Violinkonzert Nr. 6 – »Carpe Diem«

Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64

Francis Poulenc Sinfonietta

Emmanuel Villaume Dirigent

Maxim Vengerov Violine

Wann gibt es schon einmal die Gelegenheit, einen Weltstar der Violine in einem Konzert mit gleich zwei Werken für Solo-Violine und Orchester zu erleben? Mit der dritten Ausgabe der Reihe Morgen Musik laden die Symphoniker Hamburg genau dazu ein: Violin-Star Maxim Vengerov, dessen unvergleichliche Virtuosität und tief empfundene Musikalität seit Jahren das internationale Konzertleben prägen, steht im Mittelpunkt eines Programms, das unterschiedliche musikalische Welten miteinander verknüpft.

Den Auftakt des Konzerts unter der Leitung von Emmanuel Villaume bildet die funkelnde Ouvertüre zu Glinkas Oper »Ruslan und Ljudmila«, die voller mitreißender Energie und tänzerischer Brillanz ist. Unüberhörbar ist seine Liebe zur italienischen Oper, die er von seinen Reisen durch Europa mit nach Hause brachte. In dieser lebhaften und facettenreichen russische Musiktradition steht auch Alexey Shors Violinkonzert Nr. 6 »Carpe Diem«. Seine melodische Intensität und moderne Eleganz geben dem Solisten die Rolle eines erzählenden Beobachters. Die Musik knüpft atmosphärisch an Glinkas Vitalität an, weitet sie jedoch in eine zeitgenössische, lyrisch aufgeladene Tonwelt aus – ein idealer Rahmen für Vengerovs unverwechselbare Ausdruckskraft.

In Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert setzt sich diese emotionale Linie fort. Mit seiner innigen Kantabilität und seiner schlanken, lichtvollen Virtuosität zählt es zu den populärsten Werken der Romantik. In der Gegenüberstellung mit Shors Werk wird hörbar, wie sich kompositorische Empfindsamkeit über Epochen hinweg verwandelt und dennoch in ihrer unmittelbaren menschlichen Ansprache verbunden bleibt.

Abgerundet wird das Matineeprogramm durch die Sinfonietta von Francis Poulenc, deren federnde Leichtigkeit und farbenreiche Instrumentation für einen heiteren, doch eleganten Ausklang sorgen. So entsteht ein musikalischer Bogen, der von sprühender Opernfantasie über zeitgenössisches Konzertdrama bis hin zu französischer Klassizität reicht – ein inspirierender Spaziergang durch zwei Jahrhunderte Klangkunst.

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