4. Symphoniekonzert
Sylvain Cambreling Dirigent
Peter Iljitsch Tschaikowsky Suite aus dem Ballett »Der Nussknacker«
Giacinto Scelsi »Quattro Pezzi su una nota sola«
*** Pause ***
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Tänzerisches in Melodie und Rhythmus bei Tschaikowsky und Beethoven wird einem radikalen Werk von Giacinto Scelsi gegenübergestellt. Eine Suite aus Tschaikowskys »Nussknacker« entführt mit ihren charakteristischen Tänzen, schillernden Klangfarben und eingängigen Melodien in die märchenhafte Welt des Balletts. Ganz anders Scelsis »Quattro Pezzi su una nota sola«, ein Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts, das den Klang auf ungewöhnliche Weise auslotet. Lässt sich das Tänzerische auch in den Variationen eines einzelnen Tons entdecken – oder eröffnet sich ein neuer Blick auf den Notenüberfluss?
Im Anschluss führt Ludwig van Beethovens Siebte Symphonie zurück zu einer Musik, in der Rhythmus und Bewegung eine zentrale Rolle spielen. Schon Richard Wagner bezeichnete sie als »Apotheose des Tanzes« – eine Charakterisierung, die bis heute die besondere körperliche Energie dieses Werks prägt. Unter der Leitung von Chefdirigent Sylvain Cambreling begegnen sich damit drei höchst unterschiedliche Vorstellungen von Bewegung, Klang und musikalischer Zeit. Ein Konzertprogramm, das nicht nur das Licht des Genius auf die musikalisch und menschlich bewegten Emotionen wirft, sondern auch dazu einlädt, sich mitreißen zu lassen.
Einführungsveranstaltung Nikolai Brücher führt 60 Minuten vor diesem Konzert in das Programm ein. Der Eintritt ist für Konzertbesucher:innen frei! Die Einführungsveranstaltung findet im Studio E der Laeiszhalle (Zugang über den Künstlereingang) statt und dauert etwa 30 Minuten.