Zhang Jun (Foto: HKCO)

Martha Argerich Festival 2026

»Gravitationsfelder« – Festival-Abschluss

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Di, 30.06.2026 19:30 Uhr

Beim gleichzeitigen Kauf von Karten für drei Konzerte erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 15 %. Beim gleichzeitigen Kauf von Karten für vier Konzerte erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 20 %. Beim gleichzeitigen Kauf von Karten für fünf oder mehr Konzerte erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 25 %.


Martha Argerich Klavier

Haggai Cohen-Milo Kontrabass

Pierre Génisson Klarinette

Michael Guttman Violine

Zhang Jun Schauspiel und Gesang

Arto Mäkelä Gitarre

Ziv Ravitz Schlagzeug

Emma Rawicz Saxophon

Akane Sakai Klavier

James Shipp Vibrafon/Keyboard

Justin Stanton Trompete

Stimulus Spoken Word

Maxim Vengerov Violine

Mao Yulong Chinesische Flöte

Symphoniker Hamburg

Srul Irving Glick »The Klezmer's Wedding«

Gustav Mahler Adagietto aus der Symphonie Nr. 5

Pause

Haggai Cohen-Milo »Gravitations: Mahler – The Song of People«

Pause

Ludwig van Beethoven Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 – »Kreutzer-Sonate« und Violinsonate Nr. 10 G-Dur op. 96 [Maxim Vengerov, Martha Argerich]

Zum krönenden Abschluss entfaltet das Martha Argerich Festival Hamburg 2026 in der Laeiszhalle ein faszinierendes Spannungsfeld musikalischer Anziehungskräfte: »Gravitationsfelder« vereint Klangkosmen, die sich gegenseitig inspirieren, spiegeln und aufladen.

Auf den Auftakt mit Srul Irvin Glicks »The Klezmer’s Wedding«, einem farbenreichen Fest zwischen Tradition und Virtuosität, folgt im kontrastreichen ersten Teil das schwebend-entrückte Adagietto aus der 5. Symphonie von Gustav Mahler – ein Moment reiner Innigkeit.

Einen intensiven Sog erzeugt im Mittelteil »Gravitations: Mahler« 2.0: In der jazzinspirierten Auseinandersetzung mit Gustav Mahlers »Das Lied von der Erde« spürt Haggai Cohen-Milo mit seiner Band unter dem Titel »The Song Of People« den poetischen Wurzeln des symphonischen Liedzyklus nach, die bis ins alte China zurückreichen. Mahlers Klangwelt tritt in einen Dialog mit der chinesischen Kunqu-Oper, Improvisation, Jazzharmonien, rhythmischem Puls und Spoken Word. Die Gesangstradition der chinesischen Oper eröffnet einen weiteren Weg zurück zu den alten Gedichten, die Mahler ursprünglich inspirierten. Gemeinsam mit dem Kunqu-Meister Zhang Jun entsteht ein genreübergreifendes Erlebnis zwischen Musik, Stimme und Performance.

Beim krönenden Abschluss im dritten Teil entfachen Martha Argerich und Maxim Vengerov mit der legendären »Kreutzer-Sonate« und der lyrischen G-Dur-Sonate Nr. 10 ein Feuerwerk aus Dramatik und Tiefe.

Ein Festival-Finale voller Energie, Emotion und künstlerischer Strahlkraft, das eindrucksvoll zeigt, wie Musik stets in Bewegung bleibt.

Freunde und Förderer der Symphoniker Hamburg e.V. Art Mentor Foundation Lucerne