Martha Argerich Festival 2026
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Martha Argerich Klavier
Haggai Cohen-Milo Kontrabass
Pierre Génisson Klarinette
Michael Guttman Violine
Zhang Jun Schauspiel und Gesang
Arto Mäkelä Gitarre
Ziv Ravitz Schlagzeug
Emma Rawicz Saxophon
Akane Sakai Klavier
James Shipp Vibrafon/Keyboard
Justin Stanton Trompete
Stimulus Spoken Word
Maxim Vengerov Violine
Mao Yulong Chinesische Flöte
Symphoniker Hamburg
Srul Irving Glick »The Klezmer's Wedding«
Gustav Mahler Adagietto aus der Symphonie Nr. 5
Pause
Haggai Cohen-Milo »Gravitations: Mahler – The Song of People«
Pause
Ludwig van Beethoven Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 – »Kreutzer-Sonate« und Violinsonate Nr. 10 G-Dur op. 96 [Maxim Vengerov, Martha Argerich]
Zum krönenden Abschluss entfaltet das Martha Argerich Festival Hamburg 2026 in der Laeiszhalle ein faszinierendes Spannungsfeld musikalischer Anziehungskräfte: »Gravitationsfelder« vereint Klangkosmen, die sich gegenseitig inspirieren, spiegeln und aufladen.
Auf den Auftakt mit Srul Irvin Glicks »The Klezmer’s Wedding«, einem farbenreichen Fest zwischen Tradition und Virtuosität, folgt im kontrastreichen ersten Teil das schwebend-entrückte Adagietto aus der 5. Symphonie von Gustav Mahler – ein Moment reiner Innigkeit.
Einen intensiven Sog erzeugt im Mittelteil »Gravitations: Mahler« 2.0: In der jazzinspirierten Auseinandersetzung mit Gustav Mahlers »Das Lied von der Erde« spürt Haggai Cohen-Milo mit seiner Band unter dem Titel »The Song Of People« den poetischen Wurzeln des symphonischen Liedzyklus nach, die bis ins alte China zurückreichen. Mahlers Klangwelt tritt in einen Dialog mit der chinesischen Kunqu-Oper, Improvisation, Jazzharmonien, rhythmischem Puls und Spoken Word. Die Gesangstradition der chinesischen Oper eröffnet einen weiteren Weg zurück zu den alten Gedichten, die Mahler ursprünglich inspirierten. Gemeinsam mit dem Kunqu-Meister Zhang Jun entsteht ein genreübergreifendes Erlebnis zwischen Musik, Stimme und Performance.
Beim krönenden Abschluss im dritten Teil entfachen Martha Argerich und Maxim Vengerov mit der legendären »Kreutzer-Sonate« und der lyrischen G-Dur-Sonate Nr. 10 ein Feuerwerk aus Dramatik und Tiefe.
Ein Festival-Finale voller Energie, Emotion und künstlerischer Strahlkraft, das eindrucksvoll zeigt, wie Musik stets in Bewegung bleibt.