Foto: Márcia Sofia Lessa

Sir-Jeffrey-Tate-Preis

Cambreling – Mahler 7.

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
So, 11.02.2024 19:00 Uhr
Das große Abonnement

6. Symphoniekonzert

»Götterwert und Wörterglück« – Spielzeit-Essay von Alexander Meier-Dörzenbach.


Sylvain Cambreling Dirigent

João Barradas Akkordeon

Toshio Hosokawa Voyage IV »Extasis« für Akkordeon und Ensemble

Gustav Mahler Symphonie Nr. 7

Der Sir-Jeffrey-Tate-Preis der Symphoniker Hamburg, initiiert und gestiftet von Annegret und Claus-G. Budelmann, wird seit 2020 alle zwei Jahre an außergewöhnlich begabte junge Musiker*innen verliehen. Nach Timothy Ridout und Martín García García wird in der dritten Ausgabe des Preises der junge Ausnahmeakkordeonist João Barradas ausgezeichnet.

Die Zwiesprache von Mensch und Universum verarbeitet Toshio Hosokawa in seiner 1997 begonnenen Werkreihe »Voyages« zu Klängen, die, Wellen gleich, anschwellen und wieder vergehen. Natur, die uns mit energiegeladener Ruhe antwortet. Dieses Yin und Yang von Klang und Stille lotet Hosokawa in »Extasis«, der Nummer IV in der Voyages-Reihe, aus, lässt solistisches Akkordeon und Orchester gemeinsam klingen, verklingen, sich im Atem vereinen und in Kontrasten einander gegenübertreten. Ziel der Reise ist die Einheit zwischen Mensch und Universum. Ein Werk der Kontraste ist auch Mahlers Symphonie Nr. 7. Helle Tageseuphorie in den beiden Ecksätzen rahmt zwei Nachtmusiken und ein schattenhaftes Scherzo ein. Die Musik romantischer Sommernächte kontrastiert mit düsteren Trauermärschen, innere Zerrissenheit und Idylle treffen aufeinander, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum verschwimmen. Als »mein bestes Werk« schätzte Mahler die Symphonie ein, ein Werk »vorwiegend heiteren Charakters«, in dem »die Natur röhrt«.

 Einführungsveranstaltung  Johann Layer führt 60 Minuten vor diesem Konzert in das Programm ein. Der Eintritt ist für Konzertbesucher frei! Die Einführungsveranstaltung findet im E-Saal der Laeiszhalle (Zugang über den Künstlereingang) statt und dauert etwa 30 Minuten.

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