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Cambreling, Aimard – Weber, Bartók, Beethoven

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
So, 05.05.2024 19:00 Uhr

9. Symphoniekonzert

Das große Abonnement

»Götterwert und Wörterglück« – Spielzeit-Essay von Alexander Meier-Dörzenbach.

Sylvain Cambreling Dirigent

Pierre-Laurent Aimard Klavier

Carl Maria von Weber  Ouvertüre zur Oper »Oberon«

Béla Bartók Klavierkonzert Nr. 2 G-Dur Sz. 95

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

»Oberon oder der Eid des Elfenkönigs« komponierte Weber für die Londoner Covent-Garden-Oper. Das Ritter-, Feen- und Haremsdrama setzte sich in der Praxis nicht durch, aber die Ouvertüre gehört zum Kostbarsten Weber’scher Orchesterkunst.

Im Anschluss ist das Klavierkonzert Nr. 2 in G-Dur von Béla Bartók zu hören. Nach Auskunft des Komponisten sollte das »2. Klavierkonzert gleichsam das Gegenstück zum ersten« werden, »weniger schwer für das Orchester und in der Thematik ansprechender«. In der Tat hat dieses Werk eine weichere, weniger geheimnisvolle, mehr zu virtuosem Musizieren animierende Oberfläche.

Den Abschluss des Abends bildet die Symphonie Nr. 4 in B-Dur von Ludwig van Beethoven: eine echte Sommer-Symphonie, mit klassischen Formen und heiterer Grundstimmung. Die Allgemeine Musikalische Zeitung schrieb damals: »Im Ganzen ist das Werk heiter, verständlich und sehr einnehmend gehalten, und nähert sich den mit Recht so beliebten Symphonien dieses Meisters No. 1. und 2. mehr, als denen No. 5. und 6.« Nein, etwa mit der folgenden Schicksals-Symphonie hat diese Vierte tatsächlich nicht viel gemein. Ihren Reiz macht die Unbekümmertheit aus, das klassisch Fröhliche.

 Einführungsveranstaltung  60 Minuten vor diesem Konzert findet eine Einführung in das Programm statt. Der Eintritt ist für Konzertbesucher frei! Die Einführungsveranstaltung findet im E-Saal der Laeiszhalle (Zugang über den Künstlereingang) statt und dauert etwa 30 Minuten.

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