2. Symphoniekonzert
Foto: Liudmila Malofeeva

2. Symphoniekonzert

Cambreling – Dvořák 8. und Saint-Saëns 2. Klavierkonzert

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
So, 10.11.2024 19:00 Uhr Tickets

Klassische Erneuerung

Das große Abonnement

»Deine Weisheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz – dein Herz sei das Herz der unschuldigen Kindheit.« Friedrich von Schiller (1759–1805)

Sylvain Cambreling Dirigent

Alexander Malofeev Klavier

Elliott Carter Three Illusions for Orchestra

Camille Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22

Antonín Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

In seinem 2005 uraufgeführten, nicht einmal 10-minütigen »Three Illusions for Orchestra« kondensiert der amerikanische Komponist Elliott Carter große Geschichten: Eine Episode aus Cervantes’ Roman »Don Quixote« trifft auf den römischen Mythos von Jupiter und der Quelle der Jugend, bevor dann Thomas Morus’ »Utopia« tönend in der bestechenden Miniatur aufleuchtet. Dieses klingende Triptychon erzählt mehrfach von Liebe und Schönheit in einer Sprache jenseits von Worten. 
   
Die Uraufführung von Camille Saint-Saëns’ zweitem Klavierkonzert 1868 geriet zunächst zum Misserfolg – doch lag es nicht daran, dass der Komponist das Stück in nur 17 Tagen geschrieben hatte, sondern daran, dass er trotz geringer Proben selbst den Klavierpart übernahm. Franz Liszt hingegen erkannte sofort die Qualität der Musik und sorgte maßgeblich dafür, dass sie weiter aufgeführt wurde. Heute gilt das Werk mit dem fesselnd virtuosen Presto des dritten Satzes längst als das beliebteste von Saint-Saëns’ fünf Klavierkonzerten. 
 
Antonín Dvořák liebte seine neue Sommerresidenz in Vysoká, ein erquickliches Refugium, ermöglicht durch den Erfolg seiner ersten England-Reise. Er führte hier »ein glückliches Leben«, konnte »neue Kraft sammeln« und sich täglich »an Gottes schöner Natur ergötzen«. Im August 1889 begann er dort mit seiner Achten, einem lichten, heiteren Gegenstück zur 1885 vorausgegangenen schweren, ernsten Siebten in d-Moll. In einem wahren Melodienreigen aus sommerlicher Lebensfreude kehrte Dvořák nun auch zurück zu seiner geliebten tschechischen Volksmusik. Die Grundstimmung des Werks hatte Eduard Hanslick sagen lassen, dass »in Dvořáks Musik immer die Sonne scheint«. Und sie scheint auf eine hinreißende Fülle von Naturstimmungen und -lauten, mit Vogelrufen, für die der Vogelnarr Dvořák wundervolle Holzbläser-Soli fand.

 Einführungsveranstaltung  60 Minuten vor diesem Konzert findet eine Einführung in das Programm statt. Der Eintritt ist für Konzertbesucher frei! Die Einführungsveranstaltung findet im E-Saal der Laeiszhalle (Zugang über den Künstlereingang) statt und dauert etwa 30 Minuten.

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