*** ABGESAGT *** Fensterrahmen: Bach, Haydn, Fauré

3. Morgen Musik

*** ABGESAGT *** Fensterrahmen: Bach, Haydn, Fauré

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
So, 22.03.2020 11:00 Uhr
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»Kunst ist das Fenster, durch das der Mensch seine höhere Fähigkeit erkennt.« (Giovanni Segantini)

Lesen Sie den Text »Ewige Einblicke und andere Aussichten« zu unserer Saison 19/20 von Alexander Meier-Dörzenbach.

 Die Aufrechterhaltung  des normalen Konzertbetriebs ist aufgrund der neuen Verordnung der Freien und Hansestadt Hamburg mindestens bis zum 30. Juni 2020 nicht möglich. Mehr Infos

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Johann Sebastian Bach Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

Joseph Haydn Symphonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 ­– »La passione«

Gabriel Fauré Requiem op. 48

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Sylvain Cambreling Dirigent

Lauryna Bendžiūnaitė Sopran

Arttu Kataja Bariton

EUROPA CHOR AKADEMIE GÖRLITZ

Joshard Daus Chorleitung

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Dieses Konzert wird leidenschaftlich! Es startet mit Bachs Orchestersuite in D-Dur. Beim Hören des Werkes tauchen vor dem inneren Auge die festlichen Zeremonien eines barocken Hofballes auf – und enthalten ist ein Ohrwurm: Die himmlische »Air«, eines der ergreifendsten Stücke der Musikgeschichte. Ein aufgewühlter Gestus macht sich dann in Haydns f-Moll-Symphonie breit: Er komponierte sie im Jahr 1768, aber erst viel später erhielt sie den Beinamen »La passione« – und es wurde behauptet, Haydn habe das Werk »auf einen besonderen, ihn tief verwundenden Trauerfall unter den Seinigen geschrieben«. Erwiesen ist das nicht, aber die Symphonie suggeriert tatsächlich eine außermusikalische Assoziation: Plötzliche dynamische und rhythmische Kontraste wühlen den weitgehend ruhigen Verlauf auf. 

Danach heißt es: Und ewig lockt das Paradies! Eine musikalisch bewegende Aufführung verspricht das prachtvolle Requiem von Gabriel Fauré, welches in Erinnerung an seine verstorbenen Eltern entstand. Das bedeutende Werk ist anders als alle anderen Vertonungen der lateinischen Totenmesse: Eine zarte Revolution, ein Tod ohne den Stachel des Jüngsten Gerichts, ohne Angst und Schrecken – sondern gipfelnd in einer viel versöhnlicheren Verheißung: dem Paradies als Ort des Friedens und der Liebe. Fauré selbst bemerkte, es sei ein Stück »von sanftem Charakter«.

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