Geflügelter Absturz

Geflügelter Absturz

Sibelius und Schostakowitschs 8.

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
So, 08.10.2023 19:00 Uhr

2. Symphoniekonzert

Das große Abonnement

»Götterwert und Wörterglück« – Spielzeit-Essay von Alexander Meier-Dörzenbach.

Steven Sloane Dirigent

Sayaka Shoji Violine

Jean Sibelius Violinkonzert d-Moll op. 47

Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 8 c-Moll op. 65

Unter der Leitung des amerikanisch-israelischen Dirigenten Steven Sloane, der für seine Verdienste als langjähriger Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker von der Stadt Bochum als Ehrendirigent auf Lebenszeit ausgezeichnet wurde und gegenwärtig als Musikdirektor des Jerusalem Symphony Orchestra weltweite Beachtung für seine künstlerische Vision und kulturpolitisches Engagement erfährt, beginnt der Abend mit einem der beliebtesten Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts: Jean Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47.

Sibelius’ Ehefrau Aino erkannte die Genialität dieses Werks bereits, als Sibelius daran arbeitete. Nach gründlicher Umarbeitung des Werks über zwei Jahre gewann das einzige von Sibelius komponierte Solokonzert schließlich eine einmalige Balance zwischen Virtuosität und musikalischem Anspruch.

Die japanische Violinistin Sayaka Shoji, erste Preisträgerin beim Paganini-Wettbewerb 1999, ist international anerkannt für ihre einzigartige künstlerische Vielseitigkeit und verspricht eine ideale Besetzung für das vorliegende Werk zu sein. 

Der Abend endet mit der mittleren der drei sogenannten „Kriegssymphonien“ Schostakowitschs und der vielleicht stärksten und kompromisslosesten unter ihnen. Die Frage nach freiem Ausdruck eines freien, aber politisch unterdrückten menschlichen Geistes wird hier auf erschütternde Weise aufgeworfen, was den Machthabern nicht verborgen blieb: 1948 verboten, wurde sie erst 1956 wieder zur Aufführung zugelassen.

 Einführungsveranstaltung  Arno Lücker führt 60 Minuten vor diesem Konzert in das Programm ein. Der Eintritt ist für Konzertbesucher frei! Die Einführungsveranstaltung findet im E-Saal der Laeiszhalle (Zugang über den Künstlereingang) statt und dauert etwa 30 Minuten.

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