Klassische Klangfelder
Foto: Vera Marmelo

Klassische Klangfelder

Bach auf dem Akkordeon

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
So, 28.01.2024 11:00 Uhr

2. Morgen Musik

Das Morgen Musik-Abonnement Das Kombi-VH-MM-Abonnement

»Götterwert und Wörterglück« – Spielzeit-Essay von Alexander Meier-Dörzenbach.

Sylvain Cambreling Dirigent

João Barradas Akkordeon

Daniel Kluge Tenor

Harvestehuder Kammerchor

Franz Schubert Ouvertüre zu »Die Zauberharfe« D 644

Johann Sebastian Bach Cembalokonzert d-Moll BWV 1052 (arr. für Akkordeon von João Barradas)

Johann Strauß An der schönen blauen Donau op. 314

Hans Zender Schubert-Chöre

Johann Strauß An der Elbe op. 477

Wir beginnen mit der Ouvertüre zu Franz Schuberts Oper »Die Zauberharfe«. Das Zauberspiel mit Musik auf einen Text von Georg von Hofmann tauchte im Jahr 1820 in die damals weithin beliebte und als romantisch empfundene mittelalterliche Welt der Ritter und Troubadoure ein. Die Ouvertüre ähnelt in den Rahmenteilen der Ouvertüre »im italienischen Stil« D-Dur, die Schubert damals im allgemeinen Rossini-Taumel komponierte. Aber der Gesamtentwurf des »Zauberharfe«-Vorspiels ist symphonischer, großräumiger und enthält motivische Vorwegnahmen aus den Bühnennummern. 

Es folgt das Cembalokonzert d-Moll BWV 1052 von Johann Sebastian Bach, arrangiert für Akkordeon von João Barradas. Der Preisträger des Sir-Jeffrey-Tate-Preises zeigt hier sein virtuoses Talent.

Mit Johann Strauß tauchen wir dann ein in die Welt der Wiener Klassik und hören zwei der berühmtesten Walzer: »An der schönen blauen Donau« und »An der Elbe«. 
Die »Schubert-Chöre« von Hans Zender sind Teil eines größeren Projekts des Komponisten, bei dem er Schuberts Musik neu arrangierte und seine Kompositionsprinzipien und -techniken untersuchte. Sie sind eine einzigartige Kombination aus Tradition und Moderne und zeigen, wie zeitlose Musik auch heute noch relevant sein kann.

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