Martha Argerich Festival 2026
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Martha Argerich Klavier
Maxim Vengerov Violine
Akane Sakai Klavier
Sylvain Cambreling Dirigent
Symphoniker Hamburg
Karel Berman »24.V.1945 Sám – sám« aus der Klaviersuite »1938–1945 Reminiscences«
(außerprogrammatische musikalische Intervention)
Fujikura Dai 藤倉 大 Klavierkonzert Nr. 4 – »Akiko’s Piano«
Pause
Ludwig van Beethoven Zwei Sonaten für Violine und Klavier [Maxim Vengerov, Martha Argerich]
Wenn unterschiedliche musikalische Welten sich begegnen, entsteht Magie: »Japan trifft auf Beethoven II« lädt beim Martha Argerich Festival zu einem Abend voller Kontraste und Emotionen in die traditionsreiche Laeiszhalle ein.
Den Auftakt macht das farbenreiche Klavierkonzert Nr. 4 »Akiko’s Piano« des japanischen Komponisten Dai Fujikura – ein modernes Klanggemälde, eindrucksvoll interpretiert von Akane Sakai gemeinsam mit den Symphonikern Hamburg unter der Leitung von Chefdirigent Sylvain Cambreling. Mit seinem Klavierkonzert, das er für Martha Argerich schrieb, erzählt Fujikura die bewegende Geschichte der 19-jährigen Akiko, die in Hiroshima lebte und an den Folgen des Atombombenabwurfs starb. Im Zentrum des Werks steht ein außergewöhnliches Instrument: jenes Klavier, das die Explosion überstand und bis heute Spuren der Zerstörung trägt. Als musikalisches Plädoyer für Frieden verbindet das Konzert persönliche Erinnerung mit universeller Menschlichkeit – und lässt am Ende sogar Akikos originales Klavier erklingen.
Nach der Pause richtet sich der Blick ganz auf Ludwig van Beethoven: Mit elektrisierender Intensität lassen Martha Argerich und Maxim Vengerov zwei seiner kontrastreichen Violinsonaten aufleuchten – dramatisch, leidenschaftlich und voller Esprit.
Ein packender Abend zwischen Gegenwart und Klassik, fernöstlicher Klangpoesie und europäischer Meisterschaft.
Martha Argerich wird im Rahmen dieses Konzerts mit dem Kulturpreis der Gunter und Juliane Ribke-Stiftung ausgezeichnet. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis würdigt ihre herausragenden Verdienste um die Förderung des künstlerischen Nachwuchses.
Der Kulturpreis der Gunter und Juliane Ribke-Stiftung wird seit 2009 für außerordentliche Leistungen auf dem Gebiet der Musikvermittlung und Instrumentalpädagogik vergeben. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen u. a. Karl-Heinz Kämmerling, David Geringas, Anna Vinnitskaya, Tabea Zimmermann sowie TONALi.
Die Gunter und Juliane Ribke-Stiftung fördert seit 2009 herausragende Persönlichkeiten und Projekte im Bereich der Musikvermittlung und Instrumentalpädagogik. Mit ihrem jährlichen Kulturpreis setzt sie ein Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung musikalischer Bildung.
Martha Argerich, Haggai Cohen-Milo, Pierre Génisson, Michael Guttman, Zhang Jun, Arto Mäkelä, Ziv Ravitz, Emma Rawicz, Akane Sakai, James Shipp, Justin Stanton, Stimulus, Maxim Vengerov, Mao Yulong, Symphoniker Hamburg
Beethoven Violinsonaten V
Martha Argerich Festival 2026
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Ludwig van Beethoven, Richard Wagner und Hans Zender
1. Symphoniekonzert
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Gershwin Klavierkonzert und Mozart Requiem (mit einem neuen Schluss)
Sonderkonzert in der Elbphilharmonie
Elbphilharmonie, Großer Saal