Martha Argerich Festival – Konzert #7
Stephen Kovacevich Klavier
Sayaka Shoji Violine
Akane Sakai Klavier
Adrian Iliescu Violine
Satoko Koike Violine
Bruno Merse Viola
Li Li Violoncello
Rafael da Cunha Kontrabass
Ludwig van Beethoven Klavierkonzert G-Dur Nr. 4 op. 58 (Fassung für Klavier und Streichquintett von V. Lachner) [Akane Sakai, Adrian Iliescu, Satoko Koike, Bruno Merse, Li Li, Rafael da Cunha]
Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110 [Stephen Kovacevich]
*** Pause ***
Ludwig van Beethoven Violinsonate Nr. 10 G-Dur op. 96 [Sayaka Shoji und Stephen Kovacevic]
Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur op. 58, später für Klavier und Quintett arrangiert, wurde 1806 uraufgeführt und zeigt, wie er die Instrumente auf einzigartige Weise miteinander zu verweben vermochte. Die Quintett-Besetzung verleiht dem Stück eine reiche Klangfarbe und eine vielfältige Struktur. Des Meisters Klaviersonate Nr. 31 in As-Dur op. 110 in drei Sätzen entstand 1821 im Verbund mit seinen letzten Klaviersonaten. Unterbrochen von gesundheitlichen Problemen und Arbeiten an u. a. der Missa solemnis, ging die Sonate schließlich 1822 in den Druck. Sie ist bekannt für ihre tief- gründige Emotionalität und ein wichtiger Meilenstein in Beethovens Spätwerk. Nach der Pause hören wir in das Jahr 1812 hinein: Neben seiner 7. und 8. Symphonie entstand Beethovens Violinsonate Nr. 10 in G-Dur op. 96. Dem Violinisten Pierre Rode schneiderte er das Werk auf den Leib. Den Klavierpart bei den ersten Aufführungen übernahm Erzherzog Rudolph, Schüler Beethovens sowie Widmungsträger der Sonate. Die lyrischen Melodien und feinsinnigen Harmonien verleihen dem Werk eine unvergleichliche Stimmung und Ausdruckskraft.
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